Das Ehrenamt

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Unser besonderer Dank geht an alle Ehrenamtlichen in den Vereinen und Verbänden, die ihre schon meist knapp bemessene Freizeit zum Wohle des Fußballs und insbesondere unserer Jugendlichen opfern. Dies ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich und die Leistungen, die diese Mitarbeiter in den Vereine erbringen, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Leider fehlt es hier an einer entsprechenden Würdigung und Anerkennung durch unsere Gesellschaft. Die Würdigung des Ehrenamtes darf nicht nur in den Sonntagsreden unserer Politiker statt finden.

Wir versuchen daher auf diesen Seiten das Ehrenamt einmal näher vorzustellen und ihre Arbeit, die meisten im Stillen stattfindet, der Öffentlichkeit vorzustellen und es soll auch ein Versuch sein die Arbeit etwas zu würdigen.

Steigende Anforderungen an Ehrenamtliche

Jede Zeit hat bekanntlich ihre eigenen Probleme, die es zu bewältigen gilt. Wenn ältere Sportfunktionäre einen Blick zurück werfen, werden sie feststellen, dass die Anforderungen an die heute in den Sportvereinen und –verbänden Tätigen ungleich größer sind als vor 50 Jahren. Dazu haben sicherlich die gesellschaftlichen Veränderungen ebenso beigetragen, wie auch die revolutionäre Entwicklung der Technik.

Wo Vereine in früheren Jahren manchmal zu dem unpopulären Aufnahmestopp greifen mussten, ist heute eher ein Kampf um die Mitglieder an der Tagesordnung. So bleibt es nicht aus, dass auch der Fußball um den jüngsten Nachwuchs wirbt. Dafür jedoch werden qualifizierte Mitarbeiter gebraucht, denn einen Bambini mit dem Fußballspielen vertraut zu machen, fordert andere Voraussetzungen, als einen 14-jähigen Jungen zu betreuen. Dazu hielt der Mädchenfußball Einzug in unsere Vereine, der viele Mitarbeiter zum Umdenken zwang. Die Trendsportarten dürfen getrost als ein weiterer Konkurrent des klassischen Mannschaftsports „Fußball" betrachtet werden.

Auch wenn alle wissenschaftlichen Bewertungen den Mannschaftssport ganz oben ansiedeln, ist damit nicht gewährleistet, dass junge Menschen in Scharen in die Vereine strömen oder andererseits dem früh gewohnten Sport treu bleiben. Nur wenn es gelingt, unserem Nachwuchs im Sportverein eine echte „Heimat" zu geben, ist die Chance der Bestandssicherung größer. Dass dabei auch die sportliche Entwicklung nicht vernachlässigt werden darf, versteht sich von selbst. Und gerade da fangen die Schwierigkeiten an. Es können nicht alle Mitarbeiter in den Vereinen Pädagogen sein, aber das pädagogische Arbeiten ist heute mehr denn je gefragt. Und das kann ein Garant für langlebigen Erfolg sein. Wenn es gelingt, in diesem Sinne die Basis zu stärken, werden auch die gerade im Augenblick auf die Vereine und Verbände zukommenden neuen Anforderungen zu bewältigen sein.

Der heute in den Jugendabteilungen der Sportvereine ehrenamtlich tätige Mitarbeiter muss wahrlich ein moderner „Zehnkämpfer" sein, wenn er langfristigen Erfolg anstrebt.

   

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